Panoramatour Sächsische Schweiz

Die Sparkassen Panoramatour startet vom 07. bis 09. August 2015 zum 7. Mal, wieder auf den angestammten Augusttermin. Vielen Dank für die durchgängig tollen Beurteilungen der Panoramatour 2014!



Die Sparkassen Panoramatour Sächsische Schweiz bot tolle Aussichten und beste Organisation

Eine Bürgermeisterin im sportlichen Einsatz

Mit einem Startort hat ein Veranstalter schon meist genug zu tun, bei der Sparkassen-Panoramatour sind es derer sogar drei, Königstein, Bad Schandau und Hinterhermsdorf. Wenn alles zur Zufriedenheit für die Sportler ablaufen soll, ist somit viel Planung und Absprache erforderlich. In Hinterhermsdorf hatte Bürgermeisterin Marion Berger die organisatiorischen Fäden in der Hand. Gesamtleiter Hans-Joachim Weidner vom Lausitzer Sportevent e.V. ist begeistert : "Solche Bürgermeister wünschte ich mir für alle unsere Sportevents. Frau Berger war überall, zuerst organisiert Sie fast alle Helfer die in diesem Ort notwendig waren, dann passt sie auf, ob die Zielverpflegung schon einsatzbereit ist, danach steht sie als Streckenposten an einer Straßensperrung und schaut, dass Ihre Helfer auch nicht verdursten.
Das hochsommerliche, schwühlwarme, sonnige Wetter von bis zu 30 °C verlangte von allen Teilnehmern und Helfern einiges an Überwindung und Ausdauer ab. So macher Erststarter war überrascht von den über tausend zu überwindenden Höhenmetern. Ein Blick auf die Internetseite www.tour-saechsische-schweiz.de wäre hier sicher hilfreich gewesen.

Beim Familiensportfest in der Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz wurde mit 21 Angeboten im Laufen, Walken, Wandern und Radeln für sportliche Vielfalt gesorgt. Insbesondere Familien fanden für jedes Alter und jedem Fitnesszustand etwas im Programm.

Kontrolle ist alles, so Gesamtleiter Hans-Joachim Weidner vom Lausitzer Sportevents e.V.. Er muss es wissen, denn schließlich bist er auch Leiter des Orgstabes beim Spreewald-Marathon mit seinen 12.000 Teilnehmern. Wissen, erahnen wo der Schuh drücken könnte, das ist die Kunst in der Wettkampforganisation. Immer dort zu sein, wo es brennen könnte, denn nicht jeder Helfer ist so erfahren wie er.

Werden die Radler die Radtourenstrecken auch selbstständig finden? Also Radstrecke noch einmal abfahren und prüfen. Harald Liebnitzky vom Gasthof Bahra wartet schon und hat noch Fragen zur Strecke. Er hilft das dritte Jahr mit. Bei ihm wird es für jeden Radsportler ein warmes Mittagessen geben. Freitagabend, fast 19:00 Uhr, es ist noch etwas Zeit bis zum dunkelwerden. Sportlich geht es in Bad Schandau hinauf die Treppen zum Lutherdenkmal. Hier waren die Streckenkennzeichner noch nicht. Also gleich selbst noch die Hinweispfeile anbringen, dies spart dem Team am Samstagmorgen Zeit. Samstagfrüh an der Elbe, warten auf Stammsprecher ADI aus Berlin. ADI kam gut über die Autobahn und ist viel zu zeitig, um 06.30 Uhr, am Hotel Elbresidenz. Achim Weidner hält schon Kaffee für den 76-jährigen bereit, dann Einweisung der neuen Helfer an der Elb-Verpflegungsstelle. 09:50 Uhr gleich ist Start, sind die Ordner an der Querung der Bundesstaße schon vor Ort? An der Einbiegung zum Kurpark fehlt immer noch der Einweiser. Oliver Arlt ein fleißiger Helfer aus dem Spreewald übernimmt kurzfristig diese Aufgabe, eigentlich war er für den Gepäcktransport eingeteilt. Dieser kann noch warten, schließlich benötigen die Sportler mindestens 2 Stunden bis ins Ziel nach Hinterhermsdorf. 10:00 Uhr Start, alles läuft so wie gewünscht. Dann fährt Weidner ins höher gelegene Ostrau, am oberen Ende der Treppen. Die Ordner sind vor Ort, ja, blos gut, hier hilft der Gesamtleiter des Europamarathons Görlitz, Detlef Lübeck mit seiner Freundin Petra Vassmers. Man kennt sich und hilft sich gegenseitig. An der Falkensteinschänke ist der Posten noch nicht da. Der Gesamtleiter ordnet also selbst und begrüßt seine Sportler.

Gedankensprünge

Es ist heiss, ob das Wasser an den Verpflegungspunkten reichen wird? Ach so, die letzten Sportler in Bad Schandau und am Falkenstein sind durch. Die übrig gebliebenen Getränke werden eingepackt und auf weiter hinten liegende Wasserstellen verteilt.

Toll das man durch den Nationalpark laufen darf, jedoch ist hier die Organisation besonders aufwendig

Die Organisation der Lauf-, Walking- und Wanderstrecken durch den Nationalpark ist umständlich und somit für die Helfer sehr zeitaufwendig. Die Strecken dürfen nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad gekennzeichnet werden, somit verbieten sich auch große Schilder als Orientierungshilfsmittel in der schönen Landschaft. PKW als Hilfsmittel dürfen nicht genutzt werden. Dies gilt auch für die Streckenposten und Helfer an den Verpflegungspunkten. So macher Helfer ist bis zu 2,5 Stunden zu seinem Standort unterwegs, um den Sportlern den richtigen Weg zu leiten.

Mittlerweile ist das Gepäck und auch die ersten Sportler im Ziel. Oliver Arlt und Holger Kanisch aus Lauchhammer haben derzeit nichts mehr zu tun. Beide nehmen sich die freundlicherweise von der Stadtverwaltung Sebnitz zur Verfügung gestellten E-Bikes und beginnt mit der Streckenausschilderung für die Wettbewerbe am Sonntag. Chef Achim Weidner lobt die Unermüdlichkeit seines Olivers und Holgers. Zusammen mit Jan Koberger vom DRK Sebnitz haben Sie die Strecken meisterliche gekennzeichnet. Es hat jeder Sportler ins Ziel gefunden.

Für die 54 km beim 3-Etappenlauf benötigte der zweimalige Vizesieger der Jahre 2012 und 2013 Sebastian Seyfarth vom 1. SV Gera 03:54:14 Stunden. Er freute sich riesig über seinen ersten Sieg. Vizesieger wurde Stefan Neidhardt vom Rennsteiglaufverein Suhl in 03:58:14 h vor Tom Thurley vom Caputher SV 1881 in 04:04:58.

Die Sieger

Im Damenwettbewerb war Erika Chaari aus Rheinhessen in 04:54:52 h die Schnellste. Zweite wurde die 55-jährige Birgit Gruner vom TSV Germania Neustadt/Orla in 04:58:56 vor der Schweizerin Katja Schulze, LSV Basel in 05:03:58.

Beim Etappenwalken hieß der Sieger Sven-Torsten Böttcher. Der Dessauer benötigte für die 48 km Strecke 05:59:40 h. 50 km Geher-Olympiasieger von Mexiko 1968 Christoph Höhne (Fürstenwalde) zeigte sich mit seinen über 73 Jahren noch sportlich sehr fit und erwalkte sich den 2. Platz (06:03:54 h). Bei den Frauen freute sich die Vorjahresdritte Monika Woll aus dem Niedersächsen Bad Harzburg über ihren Sieg (07:13:16 h).

Ohne die tolle Unterstützung der fleißigen Helfer aus Hinterhermsdorf und der Tourismus- und Dienstleistungsgesellschaft Sebnitz mbH, des DRK-Kreisverbandes Sebnitz, die Feuerwehren Ottendorf, Hinterhermsdorf und Altendorf , sowie vieler anderer Unterstützer, würden wir in Hinterhermsdorf gar nicht mehr starten, so Achim Weidner. Ich bin mit dem Ablauf vollauf zufrieden und dies bin ich selten, sagt er lachend.

Sein besonderer Dank gilt der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der AOK-Plus Sachsen-Thüringen für Ihre finanzielle Unterstützung zur 6. SPARKASSEN Panoramatour Sächsische Schweiz. Nur gemeinsam ist es möglich, solche umfangreichen Veranstaltungen zu meistern.


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Mit freundlicher Genehmigung der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz